Als erstes Stiftungsprojekt wurde für die AGUS (Angehörige um Suizid) Gruppe München seit Herbst 2016 eine Akutbegleitung eingerichtet für das Abschiednehmen, die Gestaltung der Trauerfeier, das Einbeziehen des Umfeldes (Familie, Freunde, Nachbarn, Mitarbeiter, Vorgesetzte), Einzelgespräche.

Es richtet sich an den Lebenspartner, die Lebenspartnerin, die Eltern/ein Elternteil, an nahe Angehörige.

Auf der Jahrestagung des  Bundesverband Verwaiste Eltern im Herbst 2016 wurde die Stiftung durch Freya v. Stülpnagel vorgestellt. Daraus resultieren bereits erste Anfragen nach entsprechender Unterstützung in anderen Regionen. Dazu gehört eine Gruppe in Friedrichshafen und eine in Freyberg/Sachsen.

Bereits mehrfach wurde dem Verein Verwaiste Eltern und Geschwister e.V. München https://ve-muenchen.de für die die Supervision der ehrenamtlichen speziell geschulten Mitarbeiter des Primi-Passi Teams Mittel zur Verfügung gestellt, weil die Erfahrung aus dem laufenden Einsatz und den zugehörigen Supervisionen den weiteren Projekten der Stiftung zugutekommt.

Anlässlich der Feierstunde am 15.November 2024 (siehe https://www.ve-muenchen.de/wp-content/uploads/2025/02/Wegbegleiter_Winter2024.pdf) zum 20. Jahrestages der Gründung des Projektes Primi-Passi beim Verein Verwaiste Eltern wurde nicht nur diese Veranstaltung finanziell unterstützt, sondern auch mit der Stiftungsgründerin und seinerzeitigen Mitinitiatorin Freya v. Stülpnagel ein Interview geführt (siehe https://www.erzbistum-muenchen.de/familie/angebote-fuer-familien/cont/125990).

Alle in Frage kommenden gemeinnützigen Institutionen können Ihr Interesse an einer Unterstützung für Ihr regionales „Primi Passi“ Projekt bei der Stiftung anmelden. Der Stiftungsvorstand wird sich dann zeitnah mit dem Interessenten in Verbindung setzen, um zu klären ob, wie und ab wann entsprechende personelle und/oder finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.